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Studien
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Mitarbeiterbeteiligung bei deutschen Mittelständlern - Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, Ruf als moderner Arbeitgeber und soziale Verantwortung als wichtigste Erwartungen Eine Umfrage der PFH Göttingen unter Führungskräften zum Thema „Mitarbeiter bei deutschen Mittelständlern“ zeigt, dass Mitarbeiterbeteiligung als Führungskonzept dienen kann, um eine positive Leistungskultur zu schaffen, als Arbeitgeber attraktiver zu werden und der sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Ziel der Umfrage war es, sich ein Bild von den gegenwärtigen Erwartungen und Erfahrungen mit Mitarbeiterbeteiligungen zu machen und entstehende unternehmensbezogene Veränderungen aufzuzeigen.
Quelle: Mitarbeiterbeteiligung im Mittelstand: Erwartungen und Auswirkungen. Vorstudie: Umfrage unter AGP-Mitgliedern 2011. Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof / Ricarda Brüchner. PFH PRIVATE HOCHSCHULE GÖTTINGEN.
>> weitere Ergebnisse
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IAB Studie: Jeder zehnte Betrieb beteiligt seine Mitarbeiter am Erfolg Das geht aus einer veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Wirtschaftskrise hat sich nicht auf die Häufigkeit der Mitarbeiterbeteiligungsmodelle ausgewirkt, berichtet das IAB. Hinsichtlich der weiteren Verbreitung der Mitarbeiterbeteiligung sieht das IAB allerdings zukünftig Potentiale. Denn angesichts des sich abzeichnenden Wettbewerbs um Fachkräfte könne die Beteiligung der Mitarbeiter am Erfolg die Bindung an die Unternehmen erhöhen und eine wichtige Signalfunktion im Personalmarketing für die begehrten „High Potentials“ ausüben.
Quelle: IAB, Nürnberg / http://www.iab.de
>> zur IAB Studie
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Kapitalbeteiligung in Großunternehmen – Deutschland auf Rang 19!
In der aktuellen Studie der “European Foundation for Employee Share Ownership” (EFES, Brüssel) wird das Schattendasein der Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Deutschland wieder einmal deutlich: Nur knapp 40 Prozent der Großunternehmen in Deutschland haben eine Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Das ist Rang 19 unter den 27 Mitgliedsstaaten der EU.
Nach dieser Studie, die sich auf die Auswertung der Geschäftsberichte der 2.500 größten Unternehmen in der EU (mit mehr als 33 Mio. Beschäftigten) stützt, gibt es in Deutschland derzeit ca. 1 Mio. Belegschaftsaktionäre in Deutschland. Zum Vergleich: Frankreich ca. 3,2 Mio., Großbritannien mehr als 2,6 Mio.
Der durchschnittliche Anteil des Belegschaftskapitals am gesamten Eigenkapital der Großunternehmen beträgt in der EU 2,86 %. In Deutschland liegt dieser Anteil noch unter dem Durchschnitt. Spitzenreiter ist Zypern mit einem Wert von mehr als 6 %.
Quelle: EFES, Brüssel / http://www.efesonline.org
>>Economic Survey 2009
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Mitarbeiterbeteiligung und Besteuerung – Vergleich: Deutschland, Frankreich und Großbritannien
Die Idee der Mitarbeiterbeteiligung kann in Deutschland auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurückblicken. Ein näherer Blick macht deutlich, dass die Motive für eine Mitarbeiterbeteiligung sehr verschiedenartig sind und im Zeitablauf erheblichen Wandlungen unterlegen haben. Trotz vieler kleiner Erfolge ist dem Beteiligungsgedanken in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich und Großbritannien allerdings der von manchen ersehnte große Durchbruch bislang versagt geblieben. Vor diesem Hintergrund erscheint das Anliegen des Autors verständlich und begrüßenswert, die Ursachen für die vergleichsweise geringe Akzeptanz der Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland und die Gründe für die relativ hohe Verbreitung in Frankreich und Großbritannien zu analysieren. Darauf aufbauend sollen Ziel führende Handlungsempfehlungen herausgearbeitet werden. Dem steuerlichen Schwerpunkt der Arbeit entsprechend gilt dabei das besondere Anliegen dem Abbau oder zumindest der Abmilderung hinderlicher und der Schaffung förderlicher steuerlicher Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterbeteiligung.
Kritischer Faktor: Steuerliche Förderung Die kritische Bestandsaufnahme der Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien hebt zunächst die Besonderheit hervor, dass in Frankreich für Unternehmen ab einer gewissen Größenordnung die Mitarbeiterbeteiligung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist. Daneben erweisen sich die steuerlichen Rahmenbedingungen als wichtiger Erfolgsfaktor für die Mitarbeiterbeteiligung. Anzuführen sind insbesondere die großzügigen steuerlichen Förderbeträge in Frankreich und Großbritannien für betriebliche Mitarbeiterbeteiligungsmodelle. Daneben ergeben sich günstige steuerliche Folgewirkungen aus der Tatsache, dass in Großbritannien die Unternehmen überwiegend als Kapitalgesellschaften organisiert sind und in Frankreich auch Personengesellschaften steuerlich partiell wie Kapitalgesellschaften behandelt werden und damit Vertragsbeziehungen zwischen Unternehmen und Eigentümern steuerliche Anerkennung finden. Demgegenüber beschränkt sich die steuerliche Förderung in Deutschland in der Tradition des Vermögensbildungsgesetzes eher auf kleinere Förderbeträge. Die hier zu beobachtende Dominanz der Personenunternehmen und die steuerrechtliche Festlegung, zivilrechtlich bestehende oder fiktive Vertragsbeziehungen zwischen Unternehmen und Eigentümern steuerlich nicht anzuerkennen, erweisen sich schließlich als großes Hemmnis für zweckmäßige betriebliche Gestaltungen.
Positives Klima und spürbare Anreize Soll der vor allem in Wahlkampfzeiten immer beschworenen herausragenden Bedeutung der Mitarbeiter am Erfolg und am Kapital ihres Unternehmens wirksam Rechnung getragen werden, ist es notwendig, dieser bei großen Aktiengesellschaften durchaus verbreiteten Idee auch den Weg in kleine und mittlere Unternehmen und insbesondere auch in der Rechtsform von Personenunternehmen zu ebnen. Dies erfordert es, mit der ohne große Schwierigkeiten möglichen Umgestaltung der steuerlichen Rahmenbedingungen für alle Unternehmensformen eine zukunftsfähige Grundlage und ein positives Klima für die Mitarbeiterbeteiligungsidee zu schaffen und zur Einführung (temporär) spürbare Förderanreize bereitzustellen.
Quelle: Zusammenfassung der Studie / Dissertation von Dietmar Tschentke: Mitarbeiterbeteiligung und deren Besteuerung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien / September 2010
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Mitarbeitergewinnung und –bindung als wesentliches Motiv für Mitarbeiterbeteiligung bei Klein- und Mittelständischen Unternehmen
Nach dem Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Unternehmensvertretern durch die Werkstatt für Organisations- und Personalforschung e.V., Berlin, stellt sich die Mitarbeitergewinnung und –bindung als wesentliches Motiv für eine Mitarbeiterbeteiligung bei Klein- und Mittelständischen Unternehmen dar.
Quelle: Erfolgs- und Kapitalbeteiligung von Beschäftigten in Deutschland – Ergebnisse einer repräsentativen Befragung ; Wenzel / Tobsch / Fietze ; Bericht Nr. 18 der Werkstatt für Organisations- und Personalforschung e.V.; Berlin; 2009.
>> Ergebnisse
Die vollständige Studie können Sie über den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg beziehen.
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